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Scherneck

Guts- und Forstverwaltung
Schlossbrauerei Scherneck
Scherneck Nr. 1
86508 Rehling

Im Jahre 926 wurde die Burg das erste Mal erwähnt als Besitz der Familie von Rehlingen.
Die erste urkundliche Erwähnung über die Burg Scherneck ist ein Kaufvertrag aus dem Jahre 1322. In diesem Vertrag ist dokumentiert, dass Herr Hans von Rehlingen (Röchling) Scherneck an den Ritter Heinrich von Gumppenberg verkauft hat.
Nach 1322 muss Scherneck zweimal niedergebrannt sein. Nach überlieferten Erzählungen haben sich Burgvögte auf Scherneck auch als Raubritter betätigt. Scherneck hatte zu wenig Ländereien, die nicht ausreichten, um die Vögte und ihr Gefolge zu ernähren. Auf dem Römerweg im Lechfeld zogen große Handelskarawanen mit vielen verschiedenen Waren an Scherneck vorbei nach Augsburg. Wenn die Versuchung und der Hunger zu groß wurden, haben die Vögte wohl Überfälle auf diese Handelszüge ausgeübt, um sich und ihre Leute zu versorgen. Die Augsburger ließen sich dies nicht lange gefallen und brannten Scherneck bis auf die Grundmauern nieder. Es wurde sogar ein Bannfluch ausgesprochen, der beinhaltete "dass nicht einmal mehr der Pflug über Scherneck gehen dürfe". Das bedeutete, dass auf den Flächen von Scherneck nicht einmal mehr Ackerbau betrieben werden durfte. Nach etlichen Jahren oder Jahrzehnten wurde zuerst eine Kapelle zur Abwendung dieses Bannfluches errichtet. Die damalige "Herz-Jesu-Kapelle" war ein beliebter Wallfahrtsort. Nach geraumer Zeit durfte wohl in Scherneck auch wieder eine Burg errichtet werden.

Im 30 - jährigen Krieg wurde sie wieder völlig zerstört und dann als Schloss wieder aufgebaut. Freiherr von Mayer kaufte 1691 das Schloss und es bleib bis 1822 in Familienbesitz. 1823 kaufte dann Freiherr Lorenz von Schaetzler das Schloss und es ist bis heute in der sechsten Generation in Familienbesitz.
Heute ist das Schloss ein Gutsbesitz mit Brauerei, Forstwirtschaft und Landwirtschaft.Die Brauerei hat einen jährlichen Ausstoß von 5000 hl. Die Landwirtschaft bewirtschaftet 145 ha mit Raps, Gerste, Weizen und Zuckerrüben. Zur Forstwirtschaft gehören Waldgebiete von 761 ha. Außerdem gehören noch Fischereirechte zum Gut, die jedoch verpachtet sind.
Auch als Veranstaltungsort für Ritterspiele, Oltimertreffen usw. ist Scherneck weit über die Grenzen Augsburgs bekannt.


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Scherneck

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